Für Bewerberinnen und Bewerber
Zwölf Fragen,
zwölf Antworten
Alles, was Bewerber bei uns regelmäßig fragen - vorab beantwortet, damit das Gespräch für die interessanteren Fragen bleibt.
Bewerbung
Welche Unterlagen brauche ich für eine Bewerbung?
Für die erste Kontaktaufnahme keine. Kein Anschreiben, kein Lebenslauf, keine Zeugnisse. Schreiben Sie uns, wie viele Stunden Sie suchen und wann Sie erreichbar sind - das genügt, um ins Gespräch zu kommen.
Unterlagen brauchen wir erst, wenn es konkret wird. Was wir dann sehen müssen, ist Ihre Berufszulassung - alles andere klärt ein Gespräch besser als ein Papier.
Was passiert, nachdem ich mich gemeldet habe?
Jörn Schmidt meldet sich persönlich bei Ihnen. Dann sprechen wir kurz am Telefon: was Sie suchen, was wir bieten, ob das zusammenpasst.
Wenn es passt, kommen Sie in die Praxis. Sie sehen die Räume, die Geräte und das Team, und Sie stellen die Fragen, die am Telefon zu kurz kamen. Erst danach geht es um Vertragliches.
Kann ich vorher hospitieren?
Fragen Sie danach. Ein Arbeitstag mitzuerleben sagt mehr über eine Praxis als jedes Gespräch - über die Taktung, über den Umgangston und darüber, wie eine Behandlung hier tatsächlich abläuft.
Wann und in welchem Umfang das möglich ist, hängt vom Praxisalltag ab. Sprechen Sie uns an.
Voraussetzungen
Kann ich mich auch als Berufseinsteiger bewerben?
Ja. Vorerfahrung ist keine Voraussetzung, und auch bestehende Fortbildungen sind es nicht. In der Stellenanzeige steht das ausdrücklich so: Unabhängig von Ihrer Vorerfahrung und Ihren bisherigen Fortbildungen zählt die Bereitschaft, sich einzubringen.
Was Sie mitbringen müssen, ist die abgeschlossene Ausbildung oder das abgeschlossene Studium mit deutscher Berufszulassung.
Arbeitsalltag
In welchem Takt wird behandelt?
Im 30-Minuten-Takt. Das gilt seit Jahren und steht nicht nur in der Stellenanzeige, sondern auch im Patientenbereich dieser Website. Fragen Sie jemanden, der hier behandelt wird.
Marktüblich sind 20 Minuten. Nach Vor- und Nachbereitung bleiben davon rund 15 Minuten Therapiezeit, und die Dokumentation fällt in dieselbe Spanne. Der Unterschied zwischen 20 und 30 Minuten ist deshalb kein Komfortthema, sondern der Unterschied zwischen Behandeln und Abarbeiten.
Wer macht die Terminplanung und die Abrechnung?
Zwei Rezeptionsfachkräfte. Sie übernehmen Terminplanung, Organisation und Verwaltung.
Das ist der praktische Unterschied zu Praxen, in denen Therapeuten zwischen zwei Behandlungen ans Telefon gehen: Sie behandeln, statt zu verwalten.
Mit welchen Geräten wird gearbeitet?
Zur Verlaufsdokumentation mit VALD DynaMo und ForceDecks. Die ForceDecks sind Kraftmessplatten, die über 20 Bewegungsmuster automatisch erkennen und auswerten - von der Kniebeuge über den Sprung bis zu Gleichgewichts- und Aufstehtests. Der DynaMo ist ein Hand-Dynamometer für die isometrische Kraft einzelner Muskelgruppen.
Praktisch heißt das: Sie sehen den Therapieverlauf als Messwert, nicht als Eindruck. Und Sie können einer Patientin belegen, dass die Seitendifferenz von 22 auf 8 Prozent gesunken ist.
Dazu kommt die Ausstattung für die Krankengymnastik am Gerät auf der Trainingsfläche.
Wie groß ist das Team?
Sechs Personen: vier in der Therapie, zwei an der Rezeption. Einmal pro Woche gibt es eine Teamsitzung, in der Fälle vorgestellt und Behandlungsideen besprochen werden.
In einem Team dieser Größe hat jeder die Fälle der anderen gehört - das ist der Vorteil. Es heißt aber auch, dass es keine Abteilung gibt, hinter der man sich einarbeiten kann. Wer lieber in einer großen Struktur mit festen Rollen arbeitet, ist hier falsch.
Welche Krankheitsbilder behandle ich hier?
Der Schwerpunkt liegt im orthopädisch-chirurgischen und im onkologischen Bereich. Dazu kommt die Neurologie mit Bobath und PNF, die CMD-Behandlung und die Schwindeltherapie.
Außerdem betreut die Praxis eine Handball-Mannschaft und steht einem Leichtathletik-Team zur Seite - Sportphysiotherapie ist hier kein Nebenschauplatz.
Sie behandeln eigenverantwortlich und in der Regel vom Anfang bis zum Ende des Rezepts.
Konditionen
Wie wird das Gehalt bemessen?
Nach TVöD - dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. In der Entgeltgruppe 7, in die Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten dort eingruppiert werden, liegt die Spanne je nach Stufe bei 3.205 bis 3.935 Euro brutto im Monat (Stand 2026).
Zum Vergleich: Ambulante Praxen zahlen im unteren Quartil rund 2.757 Euro, in Nordrhein-Westfalen liegt die Spanne bei 2.600 bis 3.800 Euro.
Welche Stufe für Sie gilt, hängt von Ihren Berufsjahren ab. Das besprechen wir im Gespräch, nicht per E-Mail.
Ist Teilzeit möglich?
Ja. Wir suchen ab 20 Wochenstunden, Vollzeit ist ebenso möglich. Teilzeit ist hier kein Sonderfall, den man erklären muss - die Stelle ist von vornherein so ausgeschrieben.
Werden Fortbildungen bezahlt?
Ja. Fortbildungen werden bezuschusst oder übernommen. Das steht so in der Stellenanzeige und gilt für die berufliche Weiterentwicklung insgesamt, nicht nur für eine bestimmte Liste.
Welche Fortbildung in welchem Umfang übernommen wird, klären wir im Gespräch - ebenso die Frage nach einer Bindungsfrist, die in der Branche üblich ist und die Sie vor jeder Unterschrift schriftlich haben sollten. Bei jedem Arbeitgeber, nicht nur bei uns.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Rufen Sie an. Ein Anruf ist keine Bewerbung, und niemand landet bei uns in einer Liste, weil er einmal gefragt hat.